Facebook Challenge

Nimm an der Facebook Challenge teil, um drei amerikanischen Kindern in Norwegen zu helfen, zurück nach Hause zu kommen. Die Kinder wurden bereits im Mai ihren Eltern durch die berüchtigte Kinderschutzbehörde „Barnevernet“ ohne Vorwarnung und ohne guten Gründe brutal entrissen. Details siehe unten.

 

 

Hilf uns, Aufmerksamkeit für den Fall zu erzeugen und Norwegen aufzufordern, die Kinder zurückzugeben.

1.  Drucke das PDF Poster “Norway return the American kids” aus, und mach damit ein Selfie. Das Poster gibt es hier zum Download:

>> Poster: rechte Maustaste klicken, dann „Speichern unter“

Poste dein Selfie mit folgendem Text auf Facebook (copy & paste):

 


Mit diesem Foto unterstütze ich drei amerikanische Kinder, die zurück zu ihren Eltern wollen. Sie wurden im Mai 2019 in Norwegen ohne guten Gründe von ihren Eltern durch die berüchtigte Kinderschutzbehörde „Barnevernet“ entfernt und in zwei Pflegefamilien gegeben. Die Kinder wurden durch die Behörde stark traumatisiert und wollen unbedingt zurück nach Hause. Doch die Behörde gewährt den Kontakt zu den Eltern nur dreimal pro Jahr.

Ich nominiere folgende Personen, an dieser Facebook Challenge teilzunehmen: 

[markiere hier drei oder mehr deiner Freunde]

Hier gibt es das Poster und weitere Infos zu diesem Fall: https://stepup4childrensrights.com/fb-challenge/ 

#NorwayReturnAmericanChildren
#LetTheChildrenBeSetFree


 

2. Nominiere drei oder mehr Freunde, an dieser Challenge teilzunehmen, indem du sie wie oben beschrieben in deinem Post markierst.

3. Unterschreibe die Petition an den norwegischen Familienminister und an die norwegischen Botschaften: Link zur Petition (öffnet ein neues Fenster)

 

Wichtig: Dein Selfie muss ein öffentliches Foto sein, und der Text muss die Hashtags  #NorwayReturnAmericanChildren  und  #LetTheChildrenBeSetFree  enthalten (s. oben).

 


Die Hintergründe zu diesem Fall


Die norwegische Kinderschutzbehörde „Barnevernet“ steht bereits länger in internationaler Kritik. In vielen Fällen werden Kinder ohne gerechtfertigten Gründe ihren Eltern entzogen. Mehrere Medien wie BBC, ARTE, CBN News, u.a. haben bereits darüber berichtet und mehr als 30 Fälle sind beim Europäischen Gerichtshof anhängig.

Bei diesem Fall geht es um eine amerikanisch-litauische Familie: im September 2018 zogen Natalya Shutakova (US Staatsbürgerin) und ihr Ehemann Zygys Aleksandavicius (litauischer Staatsbürger) mit ihren drei Kindern Nikita, Elizabeth und Brigita aus beruflichen Gründen aus den USA nach Norwegen. Am Freitag d. 17. Mai 2019 bekam Brigita an ihrem 11. Geburtstag ihr erstes Smartphone geschenkt. Zwei Tage später nahmen ihr die Eltern das Handy vorübergehend ab, weil sie sich zu lange damit beschäftigte. Am Montag ärgerte sich Brigita lautstark in der Schule über diese erzieherische Maßnahme. Außerdem log sie und behauptete, ihre Mutter hätte ihr an diesem Tag kein Pausenbrot mitgegeben, jedoch versteckte sie es in der Schultasche. Eine Lehrerin meldete dies der Kinderschutzbehörde. Daraufhin standen am späten Abend Mitarbeiter der norwegischen Kinderschutzbehörde „Barnevernet“ mit der Polizei vor der Tür, rissen die Kinder aus dem Schlaf und brachten die ganze Familie auf eine Polizeiwache. Dort wurde die Familie getrennt verhört, und anschließend brachte man die Kinder in eine andere Stadt in eine Pflegefamilie.

Es gab zuvor kein Gerichtsverfahren und keine ordnungsgemäße Untersuchung, ob ein Einschreiten der Kinderschutzbehörde überhaupt erforderlich war. Die Kinder wurden durch den Entzug unnötig traumatisiert und wollen unbedingt zurück nach Hause. Aber die norwegischen Behörden werden sie nicht freigeben. Sie begründen die Wegnahme der Kinder damit, dass der Tagesablauf der Familie nicht ausreichend routiniert geregelt sei. Keine Gewalt, kein Missbrauch, keine Drogen, sondern nur eine subjektive Einschätzung, dass die Familie den von ihnen erwarteten Standard nicht erreicht hat.

Unmittelbar nach der Wegnahme ihrer Kinder wurde den Eltern eine bis zu zweijährige Haftstrafe angedroht, wenn sie den Fall innerhalb der nächsten drei Wochen an die Öffentlichkeit bringen würden. Darüber hinaus gab es für einen Monat eine Kontaktsperre zu den Kindern. Danach wurden wöchentliche Besuche für jeweils zwei Stunden unter Aufsicht genehmigt. Anfang Juli wurde die älteste Tochter aus unbekannten Gründen von ihren beiden Geschwistern getrennt und in eine andere Pflegefamilie gegeben. Mittlerweile hat die Polizei das Strafverfahren gegen die Eltern eingestellt, doch die Kinder dürfen noch immer nicht nach Hause zurück. Ein norwegisches Kinderschutzgericht hat nun in erster Instanz entschieden, dass die Kinder in staatlicher Obhut bleiben müssen, und dass den Eltern nur drei mal pro Jahr Kontakt gewährt wird.

In einem Handy-Video sagt Brigita: „Es tut mir sehr leid, dass ich gelogen habe. Ich will meine Mutter und meinen Vater zurück. Ich will meine Familie zurück“. Und über die Pflegefamilie sagt sie: „Hier ist es nicht gut für mich. Sie schreien mich an und schlagen mich“.

 

Fotos von Brigitas 11. Geburtstag am 17. Mai 2019 (Norwegischer Nationalfeiertag):

Three American Children kidnapped in Norway

 

Familienausflug am 19. Mai 2019, ein Tag bevor die Kinder weggenommen wurden:

The last happy day

 

 

Dieses Bild entstand im Juni 2019 beim ersten genehmigten Besuch der Eltern, einen Monat nachdem die Kinder entzogen wurden.

 

 

Dieses Bild entstand am 27. September. Es war der letzte genehmigte Besuch der Eltern, bevor ihnen am gleichen Tag mitgeteilt wurde, dass die Kinder in staatlicher Obhut bleiben, und dass ihnen nur noch 3x pro Jahr Kontakt zu je 2 Stunden gewährt wird. Inzwischen haben die Eltern aufgrund des Kontaktverbots den 10. Geburtstag ihres Sohnes Nikita verpasst und durften ihm auch keine Geschenke zukommen lassen.

 

 

Brigita hat über TikTok, einem sozialem Netzwerk für Kinder und Jugendliche, Fotos und Videos veröffentlicht. Das Material wurde vom Anwalt der Familie vor Gericht verwendet. Einen Tag später war Brigitas Handy kaputt, so dass sie nicht mehr auf TikTok aktiv sein konnte. Zufall?

 

 

[Photos: Shutakova / used with permission]