Sind für die Arbeit im norwegischen Kinderschutz keine Bildungsvoraussetzungen erforderlich?

Mari Trommald, Direktorin des norwegischen Ministeriums für Kinder, Jugend und Familie, behauptet seit Jahren, dass der norwegische Kinderschutz ‚Barnevernet‘ keine Fehler macht.

Trommald sagte stets, beim Barnevernet würde man GENAU wissen, was man tut, und dass Kinder niemals ohne guten Grund in Obhut genommen werden. Wusste sie es nicht besser, war sie lediglich falsch informiert, oder hat sie möglicherweise gelogen?

Anhand eines Artikels, der vor zwei Tagen in Norwegen veröffentlicht wurde, meint Trommald nun, der Barnevernet stelle Leute ein, die keine Ausbildung, keine Ahnung oder Kenntnisse in einem der Fachgebiete haben, in denen sie aber behaupten, mehr über das Wohlergehen der Kinder zu wissen als die Eltern. In einer Pressemitteilung stellt Trommald fest:

„Es mag unglaublich klingen, aber nach heutigem Stand sind weder ein bestimmtes Bildungsniveau noch Kenntnisse über die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder Gesetze erforderlich, um Entscheidungen im Bereich des Kindeswohls zu treffen.“

Also … jetzt ist es schmerzlich klar, dass der Barnevernet einen Prozess der Wiedervereinigung einleiten sollte, um entzogene Kinder ihren Eltern zurückzugeben! Die Barnevernet-Mitarbeiter waren nicht qualifiziert, solche lebensverändernde und destruktive Entscheidungen zu treffen!
Es ist auch schmerzlich klar, dass nicht nur VIELE FEHLER gemacht wurden, sondern dass das ganze System von oben nach unten nicht funktioniert. Es sollte jetzt eine Zeit der Amnestie kommen, damit Kinder zu ihren Familien zurückkehren können.

Doch was würde dem norwegischen Kinderschutz eine bessere Ausbildung bringen? Bedeutet dies mehr Studien, die sich auf familienfeindliche Ideologien und pseudowissenschaftliche Methoden und Theorien konzentrieren, die das Auseinandernehmen der Familie unterstützen und Eltern dabei entwürdigen? Mit mehr Bildung könnte das Verhalten einer Sozialarbeiterin oder eines Sozialarbeiters noch teuflischer werden als je zuvor, wenn man in die Lehrbücher schaut.

Norwegische Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sollten ihre Macht ablegen und auf humane Weise lernen, Kinder und ihre Familien zu pflegen und zu lieben, um sie zusammen zu halten. Der Entzug von Kindern sollte nur in extremen und außergewöhnlichen Fällen durchgeführt werden, bei denen Gefahr auf ernsthafte Schäden besteht.

Es ist Zeit, die Kinder in Norwegen zu befreien. Es ist Zeit, Familien wieder zusammenzuführen. Und es ist Zeit, den Barnevernet zu schließen, um eine neue Kinder- und Jugendhilfe einführen zu können, die Kinder und ihre Familien unterstützt.